Schießen nach alter Väter Sitte.

Zum Einsatz kommen Originalwaffen sowie Nachbauten der alten Modelle. Geschossen wird mit Schwarzpulver, das über einen Trichter in den Lauf eingefüllt wird. Auf die Treibladung wird dann ein Schusspflaster samt Bleigeschoss gesetzt und in den Lauf getrieben. Allein schon der Ladevorgang ist ein Ausflug in die Geschichte.

 

Im Schuss sind Schwarzpulverwaffen eine Herausforderung für sich. Der Schußknall ist zwar wesentlich weicher und runder als der des modernen Nitropulvers. Auch der Rückschlag ist milder. Allerdings wird zuerst eine Zündladung (Zündkraut oder Anzündhütchen) gezündet, die dann wiederum die eigentliche Treibladung anbrennt. Es dauert somit länger bis die Treibladung zündet und das Geschoß den Lauf verlässt. Der Funkenflug beim Abbrand der Zündladung darf den Zielvorgang nicht beinträchtigen, die Waffe muss weiter im Ziel gehalten werden.

 

Im Kurzwaffenbereich werden die Disziplinen Steinschlosspistole bzw. Perkussionsrevolver und -pistole stehend freihändig auf 25 Meter geschossen. Langwaffenschützen messen sich u.a. in den Disziplinen Perkussionsgewehr, Steinschlossgewehr oder Steinschlossmuskete, die in stehendem bzw. liegendem Anschlag auf Entfernungen von 50 und 100 Meter geschossen werden.