Beim Luftgewehrschießen wird - wie bei der Luftpistole - stehend freihändig auf zehn Meter geschossen. Die Scheibe ist gegenüber der Luftpistolenscheibe um ein Vielfaches kleiner.

Die "Zehn" hat gerade einmal einen Durchmesser von 0,5 Millimeter. Das Luftgewehr darf maximal 5,5 Kilogramm wiegen. Im Gegensatz zur Luftpistole gibt es beim Abzugsgewicht keine Vorgaben. In der Regel werden sie vom Sportschützen/in jedoch sehr fein, mit einem Abzugsgewicht zwischen 30 und 100 Gramm eingestellt. 

 

Gerade dieses feine Abzugsgewicht verlangt vom Schützen eine hohe Konzentration, welche er sich über die Jahre hinweg erarbeitet und immer wieder verfeinert. Im Ziel selber verharrt der Schütze nur wenige Sekunden bis der Schuss bricht. Der Prozess des "sauberen" Abziehens ist hier reine Trainingssache, denn ein "Reißen" heißt hier, dass der Schuss nicht sauber ins Ziel geht.

 

Zusätzlich haben viele Luftgewehrschützen ein umfangreiches Zusatzequiment. Hierzu zählen eine Schießjacke, -hose,- schuhe ,-brille, - handschuh sowie oft ein Stativ zum Ablegen des Luftgewehres.